Windwurffläche aus der Luft, jeder liegende Stamm einzeln markiert

Forst · Nach dem Sturm

Sturmschaden und Windwurf per Drohne erfassen

Nach dem Sturm in rund 48 Stunden wissen, wo was liegt, ohne gefährliche Flächen zu begehen. Schadflächen, liegende Bäume, abgerissene Wipfel und die Schadholzmenge auf einer Karte.

  • Flug ab dem ersten Tag nach dem Sturm
  • Auswertung in rund 48 Stunden
  • Ohne Begehen der Windwurffläche

Nach dem Sturm zählt jeder Tag

Sicher statt riskant

Gespannte Stämme, hängende Kronen, abgerissene Wipfel: Windwurfflächen sind gefährlich. Die Drohne erfasst die Fläche, bevor jemand sie betreten muss.

Zahlen für alle, die fragen

Versicherung, Förderstelle, Unternehmer und Holzkäufer wollen wissen, wie groß der Schaden ist. Mit unserer Karte haben Sie die Antwort in der Hand.

Dem Käfer zuvorkommen

Liegendes Fichtenholz ist bevorzugtes Brutmaterial für den Borkenkäfer. Wer weiß, wo was liegt, arbeitet die richtigen Flächen zuerst auf.

Was Sie bekommen

Was Sie nach rund 48 Stunden in der Hand haben

Schadflächenkarte

Windwurf- und Schadflächen abgegrenzt, mit der Fläche je Schadherd.

Fallbaumzählung

Jeder liegende Baum einzeln erfasst und in der Karte eingezeichnet.

Abgerissene Wipfel

Bäume mit Wipfelbruch markiert, auch im stehenden Bestand.

Schadholzschätzung

Festmeter je Fläche, geschätzt auf Basis der erfassten liegenden Bäume.

Orthofoto mit Datum

Maßstabsgetreues Luftbild der ganzen Fläche, datiert und georeferenziert.

Daten für Handy und GIS

Export als GPX, KML oder Shapefile, direkt im Bestand und in Ihrer Software nutzbar.

Aus unseren Einsätzen

So sieht das Ergebnis aus

Liegende Stämme nach einem Sturm einzeln umrissen und je Rasterfeld gezählt
Liegende Stämme einzeln umrissen und je Rasterfeld gezählt
Bäume mit abgerissenem Wipfel von oben markiert
Abgerissene Wipfel markiert und im Gelände wiederauffindbar
Orthofoto eines Waldbestands mit Forststraße im Detail
Orthofoto im Detail: Bestand, Wege und Holz am Boden

Nach dem Sturm wussten wir nach zwei Tagen, wo wie viel Holz liegt. Mit der Karte konnten wir den Unternehmer beauftragen, ohne dass vorher jemand die gefährliche Fläche absuchen musste.

Herwig Dobler, Waldbesitzer, Oberösterreich

Die datierten Luftbilder haben Lage und Umfang des Schadens eindeutig belegt. Die Aufarbeitung konnten wir danach Fläche für Fläche nach Dringlichkeit planen.

Matthias Kogler, Waldbesitzer, Salzburg

Schadholzmenge

Wie viel Holz liegt am Boden?

  • Schätzung der Festmeter je Schadfläche auf Basis der erfassten liegenden Bäume
  • Abgerissene Wipfel im stehenden Bestand zusätzlich markiert, sie gehören in die Planung
  • Nachvollziehbar: Wir weisen aus, worauf die Schätzung beruht
  • Grundlage für Unternehmerangebote, Holzverkauf und die Meldung an die Versicherung

BLICKWINKEL ist seit 2017 zertifiziertes Ingenieurbüro der WKO für Agrarwissenschaften und Agrartechnik. Dahinter steht ein allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Feldbau und Bodenschutz.

Was wir ehrlich sagen

Was die Luftaufnahme nicht ersetzt

Die Drohne liefert Überblick und Zahlen. Drei Dinge bleiben Sache der Fachleute vor Ort:

  1. die Sicherheitsbeurteilung, bevor die Fläche betreten und aufgearbeitet wird
  2. die Holzqualität
  3. Bruchschäden im Stamm, die von oben nicht sichtbar sind

Die Schadholzmenge ist eine Schätzung. Die genaue Menge ergibt sich bei der Aufarbeitung und Vermessung des Holzes.

Nach der Auswertung

Aufarbeitung planen statt suchen

  1. Prioritäten setzen. Sie sehen, wo das meiste Holz liegt und welche Flächen zuerst dran sind.
  2. Zufahrten klären. Das Orthofoto zeigt Forststraßen und Rückewege, auch dort, wo Stämme sie versperren. Mehr dazu im Ratgeber Windwurf.
  3. Unternehmer beauftragen. Karte und Mengenschätzung sind eine gemeinsame Grundlage für Angebote und Holzverkauf.
  4. Käfer im Blick behalten. Im Folgejahr zeigt KÄFERRADAR, ob sich vom Windwurf aus Befall ausbreitet.

Bevor Sie anfragen

Was Waldbesitzer uns nach einem Sturm fragen

Wie schnell nach dem Sturm können Sie fliegen?

Ab dem ersten Tag nach dem Sturm, sobald Wind und Sicht den Flug zulassen. Die Auswertung liegt in rund 48 Stunden vor.

Wird die Dokumentation von der Versicherung anerkannt?

Die Aufnahmen sind datiert und georeferenziert, Lage und Umfang des Schadens sind damit nachvollziehbar belegt. Ob und wie die Versicherung sie anerkennt, entscheidet der Versicherer. Klären Sie das am besten vorab, wir stellen die Unterlagen so bereit, dass Sie sie direkt weitergeben können.

Hilft das beim Förderantrag?

Eine datierte Karte mit Schadflächen und Mengenschätzung ist eine nachvollziehbare Grundlage für Anträge nach einem Schadereignis. Welche Unterlagen verlangt werden, legt die zuständige Förderstelle fest. Fragen Sie dort nach, bevor Sie mit der Aufarbeitung beginnen.

Wie genau ist die Schätzung der Schadholzmenge?

Wir schätzen die Festmeter auf Basis der erfassten liegenden Bäume und weisen aus, worauf die Zahl beruht. Sie ist eine belastbare Größenordnung für Planung, Angebote und Holzverkauf. Die genaue Menge ergibt sich erst bei der Aufarbeitung.

Für welche Flächen lohnt sich die Befliegung?

Für jede Fläche, die nach dem Sturm gefährlich zu begehen ist, und immer dann, wenn Sie schnell Zahlen für Versicherung, Förderstelle oder Unternehmer brauchen. Liegen mehrere betroffene Flächen in der Nähe, etwa von Nachbarn oder im Waldverband, erfassen wir sie gern in einem Einsatz.

Was kostet die Erfassung?

Der Preis richtet sich nach Fläche, Gelände und Termin. Sie erhalten vorab ein Angebot, rufen Sie nach dem Sturm einfach an oder melden Sie die Fläche über das Formular.

Fläche melden

Sturm vorbei? Melden Sie uns die Fläche

Hinterlassen Sie Name und Telefonnummer. Wir rufen zurück, klären Ort, Fläche und Flugtermin und schicken Ihnen ein Angebot. Unverbindlich.