ÜBERBLICK
Wo sollten wir nachsehen?
Leistung: Punktuelle Aufstiege mit Zoomkamera, Sichtprüfung durch BLICKWINKEL, bis zu 200 ha pro Stunde.
Ergebnis: Verdachtsstellen mit Foto und Näherungsposition.
Preis auf Anfrage
Borkenkäfer-Monitoring mit Drohne
Verdachtsbäume finden, verorten, dokumentieren.
Eine Befliegung, eine Karte, eine Prüfliste. KÄFERRADAR liefert Ihrem Forstpersonal jeden auffälligen Baum als GPS-Punkt mit Foto und zeigt bei Wiederholungsflügen, was seit der letzten Kontrolle neu ist und was bereits erledigt wurde.
Borkenkäferschäden machten 2025 rund die Hälfte des österreichischen Schadholzes aus. Übersehene Einzelbäume und Nester in unwegsamem Gelände sind der häufigste Grund, warum sich Befall im Umkreis von 100 bis 300 Metern weiter ausbreitet. Systematische Kontrollgänge sind wirksam, aber personalintensiv. KÄFERRADAR macht sie gezielter: Die Drohne zeigt, wo sich der Gang lohnt.
Wir ersetzen den Förster nicht. Wir zeigen ihm, wo er zuerst hinmuss, liefern jeden Verdachtsbaum als Punkt mit Foto und dokumentieren, was seit der letzten Kontrolle neu ist und was erledigt wurde.
So funktioniert KÄFERRADAR
Leistungsstufen
Wo sollten wir nachsehen?
Leistung: Punktuelle Aufstiege mit Zoomkamera, Sichtprüfung durch BLICKWINKEL, bis zu 200 ha pro Stunde.
Ergebnis: Verdachtsstellen mit Foto und Näherungsposition.
Preis auf Anfrage
Welche sichtbaren Schäden gibt es auf der Fläche?
Leistung: Systematische Befliegung, KI-Vorselektion, geprüfte Verdachtskarte, Baum- und Nest-ID mit Foto, dokumentierte Abdeckung.
Ergebnis: Karte, Punktliste, Export für Handy und GIS.
Preis auf Anfrage
Welche Bäume müssen wirklich raus?
Leistung: Wie Kartierung, zusätzlich organisierte Bodenkontrolle durch forstlich qualifizierten Partner mit definiertem Umfang.
Ergebnis: Bestätigte Maßnahmenliste mit Bodenbefund.
Preis auf Anfrage
Was ist seit dem letzten Mal neu?
Leistung: Wiederholte Kartierung, 2 bis 4 Termine pro Saison, Vergleich zum Vorflug, Bearbeitungsstatus je Baum.
Ergebnis: Neue und veränderte Objekte, Nachweis der Kontrollkette, Saisonbericht.
Preis auf Anfrage
Zusatzmodule
Was Sie bekommen
| Bestandteil | Format | Inhalt |
|---|---|---|
| Verdachtskarte | Web-Karte, PDF | Alle geprüften Punkte, Nester als Polygone, Flugabdeckung |
| Punktliste | GPX, KML, Shapefile, GeoJSON | ID, Koordinaten, Luftbildbefund, Foto-Link |
| Foto je Baum | JPG, georeferenziert | Kronenausschnitt zur Wiederauffindung |
| Nesterübersicht | Tabelle | Stückzahl, Fläche, Priorität |
| Statusbericht (nur VERLAUF) | Neu, unverändert oder erledigt seit dem Vorflug | |
| Rohdaten auf Wunsch | Orthofoto, Spektraldaten | Für die eigene GIS-Nutzung |
Die Punktliste ist direkt in gängigen Forst-Apps und in QGIS Forst nutzbar.
Was wir ehrlich sagen
Fernerkundung erkennt Borkenkäferbefall erst, wenn die Krone messbar reagiert. Das gilt für Drohnen, Flugzeuge und Satelliten gleichermaßen. KÄFERRADAR findet deshalb verfärbte, ausgedünnte und abgestorbene Kronen sowie Windwurf zuverlässig, frisch befallene grüne Bäume aber nicht. Ob ein auffälliger Baum tatsächlich besetzt ist, entscheidet die Kontrolle vor Ort. Genau dafür liefern wir Punkt und Foto.
Jeder Bericht weist die Anzahl der geprüften Punkte aus und, sofern eine Bodenkontrolle beauftragt war, die tatsächlich bestätigten Fälle.
Technik
Wir fliegen mit einer Vollformat-Multisensorkamera, die in einem einzigen Flug 61-Megapixel-Bilder, 14 Spektralbänder von 405 bis 850 nm und ein Wärmebild aufzeichnet. Für die Kundenkarte nutzen wir das hochauflösende Bild und eine KI, die auf verfärbte Fichtenkronen trainiert ist. Die Spektralbänder, darunter Red-Edge und der grüne Schulterbereich um 530 nm, die in der aktuellen europäischen Forschung als aussagekräftigste Bereiche gelten, sichern wir für Zeitreihen und Forschung. Die Kronensegmentierung erfolgt bei Bedarf über unser LiDAR-Höhenmodell, damit Rand- und Unterkronen nicht verloren gehen.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Kamera | Topodrone PT61 mit Agrowing-Sextuple-Objektiv |
| Auflösung RGB | 61 MP Vollformat, mechanischer Verschluss |
| Spektralbänder | 14 Bänder, 405 bis 850 nm, je 30 nm Bandbreite, 7,2 MP je Band |
| Thermal | 640 × 512 Pixel |
| Bodenpixel | ca. 2 bis 5 cm je nach Flughöhe |
| Positionierung | RTK/PPK |
| Zusatzsensor | DJI Zenmuse L2 LiDAR für das Modul Digitaler Waldbestand |
| Betrieb | Genehmigter Betrieb im spezifischen Bereich, Versicherung, SOPs |
Für wen
Sammelbefliegung für Mitglieder: ein Auftrag, viele Parzellen.
Schutzwald, Steillagen und unwegsames Gelände.
Regelmäßige Verlaufskontrolle als Ergänzung zum Kontrollgang.
Nachvollziehbare, georeferenzierte Dokumentation.
Einzelne kleine Parzellen bündeln wir über Gemeinden oder Verbände. Fragen Sie an, wir organisieren die Sammelbefliegung.
Pilotangebot
Käfer, die sich im Spätsommer eingebohrt haben, überwintern meist im Baum. Bohrmehl fehlt, die Krone beginnt sich zu verfärben. Von Ende September bis in den November lassen sich diese Bäume aus der Luft finden und noch vor starken Frösten aufarbeiten. Für die Saison 2026 bieten wir ein begrenztes Kontingent an Pilotflächen an.
Kontingent begrenzt, Vergabe nach Eingang.
Häufige Fragen
Nein. Fernerkundung erkennt Befall erst, wenn die Krone messbar reagiert. Wir finden verfärbte, ausgedünnte und abgestorbene Kronen sowie Windwurf und zeigen Ihnen damit, wo der Kontrollgang zuerst hinmuss. Spektrale Frühhinweise erheben wir mit, verkaufen sie aber erst nach abgeschlossener Validierung.
Bei der systematischen Kartierung liegt die Position im Bereich weniger Dezimeter bis rund einem Meter. Zusätzlich erhalten Sie zu jedem Punkt ein Foto der Krone, damit der Baum im Bestand eindeutig wiedergefunden wird. Bei Punktaufstiegen in der Stufe ÜBERBLICK ist die Position eine Näherung.
Satellitendienste arbeiten mit 10-Meter-Rastern und zeigen Vitalitätsverlust auf Bestandesebene. KÄFERRADAR liefert einzelne Bäume mit Foto und Stückzahl je Nest.
Standard innerhalb von 7 Werktagen nach dem Flug, Express innerhalb von 24 Stunden.
Im Herbst von Ende September bis November für Überwinterungsbäume, im Sommer nach Schwärmwellen für Nester und jederzeit nach Sturm für Windwurf. Für Verlaufskontrollen empfehlen wir 2 bis 4 Termine pro Saison, abgestimmt auf die regionale Käferentwicklung. Geflogen wird bei ausreichend Licht und trockenen Kronen, Termine bestätigen wir wetterabhängig.
Aus der Luft an rot oder grau verfärbten und ausgedünnten Kronen. Am Boden an Bohrmehl am Stammfuß und in den Rindenritzen, an Harztropfen und an abfallender Rinde. Die Drohne findet die auffällige Krone, ob der Baum besetzt ist, klärt der Förster bei der Kontrolle am Stamm. Dafür bekommt er von uns Punkt und Foto.
In Österreich ja. Nach § 43 Forstgesetz müssen Waldeigentümer eine gefahrdrohende Vermehrung von Forstschädlingen wie dem Borkenkäfer umgehend der Forstbehörde melden, das ist die Bezirksforstinspektion der Bezirkshauptmannschaft. § 44 verpflichtet dazu, den Befall wirksam zu bekämpfen. Die KÄFERRADAR-Punktliste mit Fotos ist eine gute Grundlage für die Meldung und den Nachweis. In Deutschland regeln das die Waldgesetze der Länder.
Angaben ohne Gewähr.
So rasch wie möglich, jedenfalls bevor die nächste Käfergeneration ausfliegt. Überwinterungsbäume aus dem Herbst müssen vor dem Ausflug im Frühjahr aus dem Wald. Die Forstbehörde kann Maßnahmen und Fristen vorschreiben. Je früher Sie wissen, wo die Bäume stehen, desto besser lässt sich die Aufarbeitung planen.
Ihr Forstpersonal mit unserer Punktliste, oder auf Wunsch ein forstlich qualifizierter Partner, den wir organisieren.
Nein. Insektizidausbringung aus der Luft ist in Österreich nicht vorgesehen. Die Wirkung entsteht durch rechtzeitige Aufarbeitung. Wir sorgen dafür, dass Sie wissen, wo.
Vorbeugende Forstschutzmaßnahmen einschließlich Monitoring sind grundsätzlich förderfähig. Wir stellen Ihnen das Angebot als Kostennachweis bereit, den Antrag stellt der Waldbesitzer oder die Vereinigung. Die Entscheidung trifft die bewilligende Stelle des Landes. Fördervoraussetzungen und Fristen stimmen Sie bitte mit der zuständigen Forstabteilung ab.
Für Einzelaufträge ab etwa 30 ha. Kleinere Flächen bündeln wir in Sammelbefliegungen über Gemeinden oder Verbände.
Ihre Flächen- und Ergebnisdaten gehören Ihnen. Wir nutzen anonymisierte Luftbilddaten zur Verbesserung unserer Erkennung, auf Wunsch schließen wir das vertraglich aus.
Der Preis richtet sich nach Fläche, Gelände, Leistungsstufe und Termin. Anfahrt und Bodenkontrolle weisen wir getrennt aus. Sie erhalten ein Angebot, das sich auch als Kostennachweis für eine Förderung verwenden lässt.
Als gerichtlich zertifizierter Sachverständiger weiß ich, dass eine Karte nur so viel wert ist wie die Prüfung dahinter. Deshalb weist jeder KÄFERRADAR-Bericht aus, was geprüft, was bestätigt und was offen ist.
Fläche anfragen
Nennen Sie uns Waldfläche, Bundesland und Fichtenanteil. Sie bekommen innerhalb von zwei Werktagen eine Ersteinschätzung und, falls gewünscht, ein Angebot, das Sie als Kostennachweis für eine Förderung verwenden können.