Holzvorratskarte aus dem Laserscan

Sehen Sie, wo in Ihrem Bestand das Holz steht — Zelle für Zelle, aus einem einzigen Flugtag. Die Frage, an der jede Hiebsplanung hängt und die eine Stichprobeninventur offen lässt.

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Karte eines 35,6 Hektar grossen Waldbestandes: 894 Rasterzellen zeigen farbig, wo viel und wo wenig Holz steht, mit Legende und Kennzahlen.
Wo steht wie viel Holz: 894 Zellen à 20 Meter auf 35,6 Hektar. Dunkelgrün heißt viel Vorrat, hell wenig. Der helle Streifen quer durch den Bestand ist die Forststraße, die hellen Flecken oben sind eine Verjüngungsfläche und eine Lichtung.

Ihre Inventur sagt 300 Festmeter je Hektar. Aber wo stehen sie?

Eine Probekreisinventur liefert einen Mittelwert für den ganzen Bestand. Sie kann nicht sagen, ob der Vorrat gleichmäßig verteilt ist oder ob die eine Hälfte der Fläche fast leer steht und die andere doppelt so voll. Für die Frage, wo der Harvester anfängt, ist genau das die entscheidende Information.

Wer noch nie eine Bestandsaufnahme hatte, sieht mit der Karte zum ersten Mal, wo auf seiner Fläche das Holz steht – ohne einen einzigen Probekreis.

Die Holzvorratskarte legt ein Gitter aus 20-Meter-Zellen über Ihre Fläche und gibt jeder Zelle einen Wert. Dunkelgrün heißt: hier steht viel Holz. Hellgrün: hier steht wenig. 894 Zellen auf 35,6 Hektar — so fein aufgelöst, dass Lücken, Verjüngungsflächen und die vorratsreichsten Partien einzeln hervortreten.

Drei Gründe für die flächendeckende Karte

Die Verteilung statt des Mittelwerts

Die vorratsreichen Partien treten als zusammenhängende Flächen hervor, statt sich hinter einem Hektarmittel zu verstecken. Sie sehen vor dem ersten Schritt in den Bestand, wo sich der Eingriff lohnt.

Ein Flugtag statt Wochen im Gelände

Aufnahme und Auswertung an einem Tag. Ab einigen hundert Hektar wird der Blick aufs Ganze teuer, wenn er zu Fuß entstehen muss — die Befliegung deckt eine Größenordnung ab, für die sonst Wochen anfallen.

Im Forst-GIS und in Google Earth

Alles georeferenziert in ETRS89 / UTM 33 N, direkt in jedes Forst-GIS einlesbar. Dazu eine Google-Earth-Datei, die ohne Fachsoftware aufgeht — auf dem Rechner des Verwalters, auf dem Tablet im Wald, im Gespräch mit dem Eigentümer.

Was eine Stichprobe offen lässt

Sie planen einen Eingriff und wissen nicht, wo der Vorrat wirklich steht?

Die Holzvorratskarte in Google Earth: jede 20-Meter-Zelle steht als farbiger Block auf dem Luftbild der Waldflaeche, umgeben von Feldern, Nachbarwald und Hoefen.
Dieselben Daten in Google Earth: Jede Zelle steht als Block auf dem echten Gelände, die Blockhöhe folgt der gemessenen Bestandeshöhe. Ein Klick auf einen Block zeigt seine Zahlen — Bestandeshöhe, Überschirmung, Vorratsindex. Drehbar und kippbar, ohne Fachsoftware.

Vom Flugtag zur Karte

1 — Befliegung mit dem Laserscanner

Laserscanner und Messkamera befliegen die Fläche in einem Durchgang. Die Messung ist so dicht, dass einzelne Kronen getrennt erfasst werden – und genug Impulse durch die Lücken im Kronendach bis auf den Waldboden kommen.

2 — Ein Impuls, mehrere Echos

Trifft ein Laserimpuls auf eine Krone, läuft ein Teil weiter. Das erste Echo kommt von der Kronenspitze, das letzte oft vom Boden. Daher kann der Scanner, was ein Luftbild nicht kann: Kronendach und Boden im selben Durchgang messen.

3 — Kronenhöhenmodell

Oberflächenmodell minus Geländemodell ergibt die Bewuchshöhe über Grund. Damit ist das Relief herausgerechnet: Ein 25 Meter hoher Baum am Hang und einer in der Senke stehen gleich hoch.

4 — Raster und Vorratsindex

Je 20-Meter-Zelle messen wir, wie hoch und wie dicht der Bestand steht, und verrechnen beides zum Vorratsindex. Denn Höhe allein täuscht: Ein lichter Altbestand ist hoch, hält aber wenig Holz; eine dichte Stangenholzfläche ist niedrig und trägt trotzdem Masse. Erst beide Größen zusammen bilden den Vorrat ab.

Was Sie geliefert bekommen

Sie brauchen Festmeter je Hektar und jeden Baum einzeln – mit Höhe und Stammdurchmesser? Das liefert die Waldinventur mit Drohne.

Luftbild eines Nadelwaldbestandes in sehr hoher Aufloesung; einzelne Baumkronen sind klar voneinander zu unterscheiden.
Das Orthofoto derselben Fläche mit 1,46 Zentimeter Bodenauflösung. Bei dieser Schärfe lassen sich einzelne Kronen trennen und Nadel- von Laubholz unterscheiden.

Warum Sie sich auf die Zahlen verlassen können

Etabliertes Verfahren, neue Auflösung:

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Warum Blickwinkel?

Jahre Erfahrung
13
Drohnenstarts und -
landungen jährlich
3000 +
Einsatzerfahrung
6800 ha+

Ratgeber aus der Praxis · Häufige Fragen

Holzvorratskarte: Wie sie entsteht und wofür Sie sie nutzen

Eine Inventur sagt, wie viel Holz im Durchschnitt steht. Die Holzvorratskarte zeigt, wo es steht. Hier lesen Sie, wie die Karte aus dem Laserscan entsteht, wofür Sie sie in der Praxis einsetzen und welche Daten Sie geliefert bekommen.

Was zeigt eine Holzvorratskarte?

Wo in Ihrem Bestand das Holz steht. Ein Gitter aus 20-Meter-Zellen liegt über der Fläche, jede Zelle bekommt einen Vorratsindex. Dunkelgrün heißt viel Vorrat, hell wenig. So fein aufgelöst, dass Lücken, Verjüngungsflächen und die vorratsreichsten Partien einzeln hervortreten.

  • Vorratsreiche Partien als zusammenhängende Flächen statt eines Hektarmittels
  • Auch ohne bisherige Inventur: ohne einen einzigen Probekreis
Holzvorratskarte anfragen
894 Zellenà 20 Meterauf 35,6 Hektar Beispielfläche
0 bis 100Vorratsindex je Zellezeigt die Verteilung, nicht Festmeter
Mehr Details zum Unterschied zur Inventur

Eine Probekreisinventur liefert einen Mittelwert für den ganzen Bestand. Sie kann nicht sagen, ob der Vorrat gleichmäßig verteilt ist oder ob die eine Hälfte der Fläche fast leer steht und die andere doppelt so voll. Für die Frage, wo der Harvester anfängt, ist genau das die entscheidende Information.

Wie entsteht die Karte aus dem Laserscan?

Laserscanner und Messkamera befliegen die Fläche in einem Durchgang. Das erste Echo eines Laserimpulses kommt von der Kronenspitze, das letzte oft vom Waldboden. So misst der Scanner, was ein Luftbild nicht kann: Kronendach und Boden im selben Flug.

  • Das Relief ist herausgerechnet, Hang und Senke sind vergleichbar
  • Höhe und Dichte zusammen ergeben den Vorratsindex
Befliegung anfragen

Befliegung

Laserscanner und Messkamera in einem Durchgang

Mehrere Echos

Kronenspitze und Boden aus demselben Impuls

Kronenhöhenmodell

Oberflächenmodell minus Geländemodell

Vorratsindex

Höhe und Dichte je 20-Meter-Zelle verrechnet

Mehr Details zum Vorratsindex

Höhe allein täuscht: Ein lichter Altbestand ist hoch, hält aber wenig Holz; eine dichte Stangenholzfläche ist niedrig und trägt trotzdem Masse. Deshalb messen wir je Zelle, wie hoch und wie dicht der Bestand steht, und verrechnen beides. Kronenhöhenmodelle aus Laserdaten sind seit den neunziger Jahren forstlicher Standard, wir messen nur um ein Vielfaches dichter als eine Landesbefliegung.

Wofür nutze ich die Holzvorratskarte?

Für alle Entscheidungen, bei denen es darauf ankommt, wo das Holz steht: wo der Harvester anfängt, wohin Rückegassen und Lagerplätze gehören und wie groß ein Schaden nach Sturm, Käfer oder Schneebruch wirklich ist.

  • Nach dem Eingriff zeigt ein zweiter Flug die Differenz je Zelle
  • Beim Verkauf belegt eine flächendeckende Karte mehr als vierzig Probekreise
Eingriff planen

Hieb planen

Die vorratsreichen Partien liegen sichtbar auf der Karte

Rückegassen legen

Dort, wo ohnehin wenig steht

Schaden belegen

Wo er liegt und wie groß er ist

Verkauf begründen

Eine Karte statt einer Schätzung

Mehr Details zur Praxis

Die Karte zeigt auch, wo weitere Probekreise überhaupt lohnen: Sie verteilt Ihre Inventurzahlen im Raum. In der Landwirtschaft ist die teilflächenspezifische Betrachtung seit Jahren Alltag, im Wald steht dieser Schritt noch weitgehend aus. Die Karte ersetzt keine forstliche Beurteilung, sie gibt ihr eine Grundlage, die vorher gefehlt hat.

Welche Daten bekomme ich geliefert?

Eine Vorratskarte für Google Earth, in der jede Zelle anklickbar ist, dazu eine druckfertige Karte, GeoTIFFs für Ihr GIS, die klassifizierte Punktwolke und einen Qualitätsbericht. Alles georeferenziert in ETRS89 / UTM 33 N und direkt in jedes Forst-GIS einlesbar.

  • Google-Earth-Datei, die ohne Fachsoftware aufgeht
  • Qualitätsbericht mit Datum, Gerät und Lagegenauigkeit
Daten für meine Fläche
3,7 cmmittlere Lagegenauigkeitausgewiesen im Qualitätsbericht
69 cmRasterweite des Kronenhöhenmodellsals GeoTIFF für Ihr GIS
Alle Lieferformate
  1. Vorratskarte für Google Earth (KMZ), jede Zelle mit Höhe, Überschirmung und Index
  2. Karte mit Legende und Kennzahlen als druckfertiges Bild
  3. Kronenhöhenmodell als GeoTIFF, 69 Zentimeter Rasterweite
  4. Bestandeshöhe und Überschirmung je Zelle als GeoTIFF
  5. Klassifizierte Punktwolke im Format LAS 1.4 nach ASPRS-Standard
  6. Auf Wunsch das Orthofoto mit 1,46 Zentimeter Bodenauflösung

Weitere Fragen

Liefert die Karte Festmeter je Hektar?

Nein — und das sagen wir bewusst deutlich. Der Vorratsindex ist eine relative Größe von 0 bis 100. Er zeigt die räumliche Verteilung zuverlässig, nicht den absoluten Vorrat. Absolute Werte entstehen, sobald Einzelbaumvolumen je Zelle aufsummiert werden; dann ersetzt diese Summe den Index bei gleichem Raster. Dieser Ausbau ist als Baumkataster aus der Waldinventur verfügbar.

Erkennt das Verfahren die Baumarten?

Die Trennung von Nadel- und Laubholz je Einzelbaum ist aus dem hochauflösenden Orthofoto möglich, das wir auf Wunsch mitliefern. Eine vollständige Artenliste für einen Mischbestand ist ein eigenes Projekt mit Referenzbäumen am Boden — sprechen Sie uns an, wenn Sie das brauchen.

Wie groß darf die Fläche sein, und was kostet es?

Eine Mindestfläche gibt es nicht – auch wenige Hektar sind möglich. Ein Flugtag deckt eine Größenordnung von mehreren Dutzend Hektar ab; größere Flächen werden in Abschnitten geflogen. Der Preis hängt an Flächengröße, Zuschnitt und gewünschtem Lieferumfang. Nennen Sie uns Fläche und Anlass, dann bekommen Sie ein konkretes Angebot statt einer Preisliste.

Ersetzt die Karte unsere bestehende Inventur?

Nein, sie ergänzt sie. Ihre Inventur bleibt gültig — die Karte verteilt deren Zahlen im Raum und zeigt, wo weitere Probekreise überhaupt lohnen. Beides zusammen ist mehr wert als jedes für sich: der belastbare Absolutwert aus der Stichprobe, die Verteilung aus der Befliegung.

Was ist der Unterschied zur Waldinventur mit Drohne?

Die Holzvorratskarte zeigt die Verteilung des Vorrats Zelle für Zelle als relativen Index. Die Waldinventur mit Drohne liefert jeden Baum einzeln mit Höhe, Stammdurchmesser und Volumen, also absolute Festmeter. Wer Festmeter je Hektar und ein Baumkataster braucht, ist dort richtig.

Wann im Jahr kann geflogen werden?

Der Laserscan gelingt auch im belaubten Bestand. Geflogen wird dann, wenn Sie die Karte brauchen: vor dem Hieb, nach dem Sturm oder zur Übergabe.

Brauche ich Fachsoftware, um die Karte zu öffnen?

Nein. Die Google-Earth-Datei geht ohne Fachsoftware auf, auf dem Rechner des Verwalters, auf dem Tablet im Wald oder im Gespräch mit dem Eigentümer. Jede Zelle steht dort als Block auf dem echten Gelände und zeigt per Klick Bestandeshöhe, Überschirmung und Vorratsindex. Für das Forst-GIS liefern wir zusätzlich GeoTIFF und LAS.

Wer steht für die Auswertung gerade?

Ausgewertet wird von einem allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen für Feldbau und Bodenschutz. Der Qualitätsbericht hält Datum, Gerät und Lagegenauigkeit fest und bleibt auch in fünf Jahren nachvollziehbar. Für Forstsachverständige gilt: Wir verantworten die Messung, die Bewertung bleibt bei Ihnen.

Entscheiden Sie auf der Fläche, nicht auf dem Mittelwert.

Nennen Sie uns Fläche und Anlass. Sie bekommen ein konkretes Angebot statt einer Preisliste, auch für wenige Hektar.

Entscheiden Sie auf der Fläche, nicht auf dem Mittelwert

In der Landwirtschaft ist die teilflächenspezifische Betrachtung seit Jahren Alltag — niemand düngt einen Schlag mehr nach einem einzigen Mittelwert. Im Wald steht dieser Schritt noch weitgehend aus, obwohl die Messtechnik dafür längst da ist. Genau diese Lücke schließt die Karte. Sie ersetzt keine forstliche Beurteilung — sie gibt ihr eine Grundlage, die vorher gefehlt hat.

Dreidimensionale Darstellung derselben Waldflaeche: jede 20-Meter-Zelle steht als Block, dessen Hoehe der gemessenen Bestandeshoehe folgt.