Waldinventur mit Drohne

Jeder Baum statt zwei Prozent Stichprobe – damit Sie wissen, was Ihr Wald wirklich trägt, bevor Sie verkaufen, übergeben oder einschlagen.

Unsere Kunden

Einzelbaumkarte mit blauen Punkten fuer Nadelholz und roten Punkten fuer Laubholz

Ihre letzte Inventur hat zwei bis fünf Prozent der Fläche gemessen – und den Rest hochgerechnet.

Das trägt, solange der Wald gleichförmig ist, und wird ungenau, sobald er es nicht ist. Jede Lücke, jeder Vorbau, jede Mischung und jede Schadfläche verschwindet im Mittelwert. Wer auf dieser Grundlage einen Hieb plant, einen Betrieb bewertet oder einen Preis verhandelt, rechnet mit einer Zahl, die niemand nachprüfen kann.

Wir befliegen die gesamte Fläche mit Messkamera, Laserscanner und Multispektralkamera und liefern jeden einzelnen Baum. Jede spätere Frage – nach einer Abteilung, einem Hang, einem Schadereignis – wird danach am vorhandenen Datensatz beantwortet, ohne neue Feldarbeit.

Drei Vorteile der vollständigen Erfassung

Kein Mittelwert, der etwas verdeckt

100 Prozent der Fläche werden erfasst, jeder Baum einzeln verortet und vermessen. Keine Hochrechnung, kein Mittelwert, der Ungleichförmigkeit verdeckt.

Jede spätere Frage ohne neue Feldarbeit

Ein Datensatz, der einmal existiert, lässt sich beliebig oft neu befragen. Wer eine einzelne Abteilung genauer wissen will, muss nicht noch einmal ins Gelände.

Veränderung baumgenau sichtbar

Eine Wiederholungsbefliegung nach zwei oder fünf Jahren macht Zuwachs, Ausfall und Veränderung je Baum sichtbar. Das kann eine Stichprobe grundsätzlich nicht leisten.

Warum eine Stichprobe an ihre Grenzen stößt

Sie wollen wissen, was wirklich auf Ihrer Fläche steht – und es gegen Ihre eigenen Probekreise halten können?

Laserpunkte auf dem Waldboden orange, Baeume darueber grau - der gemessene Boden unter geschlossenem Kronendach

Sechs Situationen, in denen eine geschätzte Zahl teuer wird

So entsteht Ihre Inventur

Befliegung mit drei Sensoren

Messkamera, Laserscanner und Multispektralkamera über derselben Fläche, in einem Durchgang. Der Laser findet die Lücken im Kronendach und misst bis auf den Waldboden durch – erst dadurch entsteht eine echte Baumhöhe statt einer geschätzten.

Auswertung im eigenen Haus

Wir betreiben eigene Auswertungsumgebungen für Forstdaten und trainieren darin seit 2024 eigene Erkennungsmodelle, unter anderem für Tanne, Windwurf und Wipfelbruch.

Baumkataster, Karten und Bericht

Je Baum Standort, Höhe, Stammdurchmesser, Kronendurchmesser, Volumen und Grundfläche – als Tabelle, als Karte und als Bericht. Jeder Baum trägt seinen eigenen Anpassungsfehler, Sie sehen also, wie sicher der Wert ist.

Übergabe und gemeinsamer Abgleich

Sie bekommen das Ergebnis in einem eigenen Datenraum und können es gegen Ihre vorhandenen Probekreise halten. Erst danach wird über die Gesamtfläche entschieden.

Ihr vollständiges Baumkataster

Uebersicht der zehn Spalten je Baum: Nummer, Rechtswert, Hochwert, Hoehe, Brusthoehendurchmesser, Kronendurchmesser, Bruttovolumen, Grundflaeche, Baumart und Anpassungsfehler

So sieht ein durchgerechneter Bestand aus

Balkendiagramm der Hoehenverteilung von 10.720 einzeln vermessenen Baeumen in Klassen von 3 bis 45 Metern
Balkendiagramm der Verteilung des Brusthoehendurchmessers in Klassen von 10 bis 50 Zentimetern
Balkendiagramm der Grundflaeche je Durchmesserklasse: Baeume ab 30 Zentimetern tragen 73 Prozent der Grundflaeche

Woran Sie gute von schlechten Forstdaten unterscheiden

Woran Sie das im Ergebnis erkennen:

Dieselbe Waldstelle in 1,5 Zentimeter und in 5 Zentimeter je Bildpunkt im direkten Vergleich
Links unsere Aufnahme mit 1,5 cm je Bildpunkt, rechts der übliche Standard mit 5 cm. Nur links lassen sich einzelne Stämme unterscheiden und einem Baum zuordnen.

Was aus einem Flugtag entsteht:

Massstabstreues Orthofoto des gesamten beflogenen Bestands mit Forstwegen und Bestandesgrenzen
Das Luftbild Ihrer Fläche: maßstabstreu und lückenlos. Wege, Bestandesgrenzen und Hiebsflächen sind darauf direkt messbar – es ersetzt die veraltete Bestandeskarte.
Dasselbe Waldgebiet als Oberflaechenmodell, nach Kronenhoehe eingefaerbt
Dieselbe Fläche als Höhenmodell. Die Farbe zeigt, wie hoch die Kronen stehen: Gelb hoch, Blau tief. Daraus entstehen Baumhöhe, Bestandesstruktur und die Lücken im Kronendach.

Fläche nennen, Einschätzung bekommen

Antwort in einem Werktag – mit Richtpreis für Ihre Fläche. Unverbindlich.

Checkboxes

Warum Blickwinkel?

Bäume einzeln erfasst
10720
Trefferquote Tanne gegen Fichte
91 %
an einem Flugtag
200 ha

Was Sie über die Waldinventur wissen sollten

Bekommen wir wirklich für jeden Baum einen Stammdurchmesser?

Höhe, Krone und Standort bekommen wir für jeden erkannten Baum. Der Stammdurchmesser verlangt, dass der Laser den Stamm selbst erreicht – in dichten, mehrschichtigen Beständen gelingt das seltener als im gepflegten Altbestand. Im Kataster ist für jeden einzelnen Baum ausgewiesen, ob sein Durchmesser gemessen wurde und mit welcher Genauigkeit. Den erreichten Anteil weisen wir in jedem Projekt aus.

Nadel gegen Laub ja, flächendeckend und zuverlässig; dieses Verfahren setzen wir seit 2024 produktiv ein. Eine automatische Trennung einzelner Arten haben wir bisher nur für Tanne gegen Fichte nachgewiesen: 91 Prozent Trefferquote an 460 Referenzbäumen. Bis dahin wird die Baumart je Bestand vorgegeben – bei gleichartigen Beständen die übliche Praxis, bei stark gemischten eine echte Einschränkung.

Der Laserscan gelingt auch im belaubten Zustand. Eine rein photogrammetrische Auswertung braucht dagegen den unbelaubten Bestand. Für einen ersten Durchgang mit Artenansprache liegt das Fenster zwischen Mai und September. Ein Winterflug liefert Struktur und Höhe, aber keine verlässliche Laubbaumart.

Aus einem eigenen Testbestand in Oberösterreich, 35,4 Hektar, Laserscan vom 17. August 2026: 10.720 Bäume erkannt, 303 je Hektar, 21,8 m mittlere Höhe, 31,2 cm mittlerer Brusthöhendurchmesser, 310,8 Festmeter je Hektar. Wir sind Messtechniker und Standortkundler, keine Forsteinrichter: Die Messung verantworten wir, Vorratsbewertung und waldbauliche Empfehlung zeichnen wir gemeinsam mit einem Forstsachverständigen.

Prüfen Sie uns auf einer kleinen Fläche, bevor Sie die große vergeben

Wir fliegen eine repräsentative Teilfläche in voller Tiefe, einschließlich der Kontrollbäume im Gelände. Sie bekommen das fertige Baumkataster in die Hand und können es gegen Ihre eigenen Probekreise halten, bevor über die Gesamtfläche entschieden wird. Bei Beauftragung wird die Pilotfläche voll angerechnet.

Der Grund ist einfach: Wir behaupten Genauigkeiten, die man nachprüfen können soll. Ein Auftrag über eine große Fläche, den vorher niemand gegengerechnet hat, ist für beide Seiten ein Risiko.

Was nach Ihrer Anfrage passiert: Wir melden uns innerhalb eines Werktages, klären am Telefon Flächengröße, Lage und Zweck – und Sie bekommen eine Einschätzung, welche Informationstiefe passt, samt Richtpreis. Ohne Verpflichtung und ohne Verkaufsdruck.

Vitalitaetskarte eines zusammenhaengenden Waldgebiets von 200 Hektar, gruen gesund bis rot kritisch