Waldinventur mit Drohne

Jeder Baum statt zwei Prozent Stichprobe – damit Sie wissen, was Ihr Wald wirklich trägt, bevor Sie verkaufen, übergeben oder einschlagen.

Unsere Kunden

Österreichische BundesforsteBOKU University WienAGRANASAATBAUBusiness Upper AustriaAGES – Agentur für Gesundheit und ErnährungssicherheitBASFETGFH OberösterreichLand OberösterreichLebensmittel-Cluster OberösterreichMaschinenringMauthner BioAgrar-ENSaatzucht DonauOÖ WasserLand Salzburg

Referenz im Forst: Österreichische Bundesforste, Forstbetrieb Traun-Innviertel – Kartierung, Tannenerkennung und Spot-Spraying-Versuch per Drohne gegen die Tannentrieblaus (2025).

Wie viele Bäume sehen Sie? Links Luftbild eines Waldstücks in Oberösterreich, rechts das Laser-Höhenmodell mit 751 einzeln vermessenen Bäumen auf 2,3 Hektar, daneben Kennzahlen, Höhen- und Durchmesserverteilung des ganzen Testbestands
Echte Messdaten, Wald in Oberösterreich: links Luftbild, rechts Laser-Höhenmodell. Jeder Ring ist ein Baum ab 5 m.

Ihre letzte Inventur hat zwei bis fünf Prozent der Fläche gemessen – und den Rest hochgerechnet.

Das trägt, solange der Wald gleichförmig ist, und wird ungenau, sobald er es nicht ist. Jede Lücke, jeder Vorbau, jede Mischung und jede Schadfläche verschwindet im Mittelwert. Wer auf dieser Grundlage einen Hieb plant, den Waldwert ermitteln lässt oder einen Preis verhandelt, rechnet mit einer Zahl, die niemand nachprüfen kann.

Wer noch nie eine Inventur hatte, steht schlechter da: Er verhandelt mit der Schätzung des Holzkäufers – oder mit dem eigenen Augenmaß.

Unsere Bestandsaufnahme aus der Luft erfasst die gesamte Fläche mit Messkamera, Laserscanner und Multispektralkamera und liefert jeden einzelnen Baum samt Holzvorrat. Jede spätere Frage – nach einer Abteilung, einem Hang, einem Schadereignis – wird danach am vorhandenen Datensatz beantwortet, ohne neue Feldarbeit.

Drei Vorteile der vollständigen Erfassung

Kein Mittelwert, der etwas verdeckt

100 Prozent der Fläche werden erfasst, jeder Baum einzeln verortet und vermessen. Keine Hochrechnung, kein Mittelwert, der Ungleichförmigkeit verdeckt.

Jede spätere Frage ohne neue Feldarbeit

Ein Datensatz, der einmal existiert, lässt sich beliebig oft neu befragen. Wer eine einzelne Abteilung genauer wissen will, muss nicht noch einmal ins Gelände.

Veränderung baumgenau sichtbar

Eine Wiederholungsbefliegung nach zwei oder fünf Jahren macht Zuwachs, Ausfall und Veränderung je Baum sichtbar. Das kann eine Stichprobe grundsätzlich nicht leisten.

Warum eine Stichprobe an ihre Grenzen stößt

Sie wollen wissen, was wirklich auf Ihrer Fläche steht – und es gegen Ihre eigenen Probekreise halten können?

Laserpunkte auf dem Waldboden orange, Baeume darueber grau - der gemessene Boden unter geschlossenem Kronendach

Sechs Situationen, in denen eine geschätzte Zahl teuer wird

Wald · Forst · Kalamität

Ihr Wald. Baum für Baum.

Jeder Baum gezählt, vermessen und kartiert. Aus der Luft.

Querschnitt durch einen Wald aus einem Laserscan-Flug, einzelne Bäume nach Höhe grün eingefärbt, mit Höhenskala bis 30 Meter

Käferholz · Schadholz · Holzvorrat · Bestandesspiegel · Baumkataster

Echte Messdaten: Querschnitt durch einen Wald aus einem Laserscan-Flug, Höhe über Boden.

So entsteht Ihre Inventur

Befliegung mit drei Sensoren

Messkamera, Laserscanner und Multispektralkamera über derselben Fläche, in einem Durchgang. Der Laser findet die Lücken im Kronendach und misst bis auf den Waldboden durch – erst dadurch entsteht eine echte Baumhöhe statt einer geschätzten.

Auswertung im eigenen Haus

Wir betreiben eigene Auswertungsumgebungen für Forstdaten und trainieren darin seit 2024 eigene Erkennungsmodelle, unter anderem für Tanne, Windwurf und Wipfelbruch.

Baumkataster, Karten und Bericht

Je Baum Standort, Höhe, Stammdurchmesser, Kronendurchmesser, Volumen und Grundfläche – als Tabelle, als Karte und als Bericht. Jeder Baum trägt seinen eigenen Anpassungsfehler, Sie sehen also, wie sicher der Wert ist.

Übergabe und gemeinsamer Abgleich

Sie bekommen das Ergebnis in einem eigenen Datenraum und können es gegen Ihre vorhandenen Probekreise halten. Erst danach wird über die Gesamtfläche entschieden.

Ihr vollständiges Baumkataster

Uebersicht der zehn Spalten je Baum: Nummer, Rechtswert, Hochwert, Hoehe, Brusthoehendurchmesser, Kronendurchmesser, Bruttovolumen, Grundflaeche, Baumart und Anpassungsfehler

So sieht ein durchgerechneter Bestand aus

Balkendiagramm der Hoehenverteilung von 10.720 einzeln vermessenen Baeumen in Klassen von 3 bis 45 Metern
Balkendiagramm der Verteilung des Brusthoehendurchmessers in Klassen von 10 bis 50 Zentimetern
Balkendiagramm der Grundflaeche je Durchmesserklasse: Baeume ab 30 Zentimetern tragen 73 Prozent der Grundflaeche

Die Diagramme zeigen, wie sich der Vorrat auf Höhen und Durchmesser verteilt. Wo er auf der Fläche steht, zeigt die Holzvorratskarte – Zelle für Zelle, als Grundlage für Hiebsplanung und Rückegassen.

Woran Sie gute von schlechten Forstdaten unterscheiden

Woran Sie das im Ergebnis erkennen:

Dieselbe Waldstelle in 1,5 Zentimeter und in 5 Zentimeter je Bildpunkt im direkten Vergleich
Links unsere Aufnahme mit 1,5 cm je Bildpunkt, rechts der übliche Standard mit 5 cm. Nur links lassen sich einzelne Stämme unterscheiden und einem Baum zuordnen.

Was aus einem Flugtag entsteht:

Massstabstreues Orthofoto des gesamten beflogenen Bestands mit Forstwegen und Bestandesgrenzen
Das Luftbild Ihrer Fläche: maßstabstreu und lückenlos. Wege, Bestandesgrenzen und Hiebsflächen sind darauf direkt messbar – es ersetzt die veraltete Bestandeskarte.
Dasselbe Waldgebiet als Oberflaechenmodell, nach Kronenhoehe eingefaerbt
Dieselbe Fläche als Höhenmodell. Die Farbe zeigt, wie hoch die Kronen stehen: Gelb hoch, Blau tief. Daraus entstehen Baumhöhe, Bestandesstruktur und die Lücken im Kronendach.

Für Forst­sach­verständige: Sie bewerten, wir messen

Sie erstellen Forstgutachten und suchen einen Messpartner?

Fläche nennen, Einschätzung bekommen

Antwort in einem Werktag – mit Richtpreis für Ihre Fläche. Unverbindlich.

Ich bin
Checkboxes

Wir melden uns persönlich, in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Warum BLICKWINKEL?

Bäume einzeln erfasst
10720
Trefferquote Tanne gegen Fichte
91 %
an einem Flugtag
200 ha

Ratgeber aus der Praxis · Häufige Fragen

Waldinventur mit Drohne: Baumhöhe, Genauigkeit und Methode

Was unterscheidet eine Vollerhebung aus der Luft von der Stichprobe? Wie genau wird die Baumhöhe gemessen, und warum reicht ein Luftbild allein nicht aus? Hier finden Sie die Antworten, mit den Zahlen aus unserem eigenen Testbestand.

Stichprobe oder Vollerhebung: Was ist genauer?

Eine Stichprobeninventur misst zwei bis fünf Prozent der Fläche und rechnet den Rest hoch. Die Befliegung erfasst die ganze Fläche, jeder Baum wird einzeln verortet und vermessen. Der Unterschied wird dort groß, wo der Wald nicht gleichförmig ist.

  • Lücken, Vorbauten, Mischungen und Schadflächen bleiben sichtbar
  • Ihre Probekreise bleiben wertvoll: als Gegenprobe zum Baumkataster
Einschätzung für meine Fläche
2 bis 5 %der Fläche misst die StichprobeDer Rest ist Hochrechnung aus dem Mittelwert
100 %erfasst die BefliegungJeder Baum einzeln verortet und vermessen
Mehr Details zum Vergleich

Die Stichprobe trägt, solange der Wald gleichförmig ist. Jede Lücke, jeder Vorbau und jede Mischung verschwindet aber im Mittelwert. Wer darauf einen Hieb plant, den Waldwert ermitteln lässt oder einen Preis verhandelt, rechnet mit einer Zahl, die niemand nachprüfen kann.

Ein Datensatz aus der Befliegung lässt sich dagegen beliebig oft neu befragen. Wer später eine einzelne Abteilung genauer wissen will, muss nicht noch einmal ins Gelände.

Wie genau misst die Drohne die Baumhöhe?

Der Laserscanner misst durch die Lücken im Kronendach bis auf den Waldboden. Aus Kronenspitze und Boden entsteht eine echte Baumhöhe statt einer geschätzten, auch am Hang und in der Senke.

  • Höhe, Krone und Standort für jeden erkannten Baum
  • Stammdurchmesser in 1,3 m Höhe mit ausgewiesenem Anpassungsfehler
Baumhöhen messen lassen
21,8 mmittlere Höhe im TestbestandSchwerpunkt zwischen 27 und 36 Metern
1,0 bis 1,5 cmje BildpunktDer übliche Standard liegt bei 5 cm
Mehr Details zur Höhenmessung

Trifft ein Laserimpuls auf eine Krone, läuft ein Teil weiter. Das erste Echo kommt von der Kronenspitze, das letzte oft vom Boden. Zieht man das Geländemodell vom Oberflächenmodell ab, ist das Relief herausgerechnet: Ein 25 Meter hoher Baum am Hang und einer in der Senke stehen gleich hoch.

Ein reines Luftbild sieht nur die Oberfläche der Kronen. Den Boden darunter muss es schätzen, und damit bleibt auch jede Baumhöhe geschätzt.

Laserscan oder Photogrammetrie: Was ist der Unterschied?

Die Photogrammetrie rechnet aus überlappenden Luftbildern ein Modell der Oberfläche, sieht aber nur, was von oben sichtbar ist. Der Laserscan misst zusätzlich den Boden unter dem Kronendach. Wir fliegen Messkamera, Laserscanner und Multispektralkamera über derselben Fläche in einem Durchgang.

  • Das Luftbild liefert Kronen, Nadel gegen Laub und die Karte
  • Der Laser liefert Höhe, Struktur und den Waldboden
Methode für meine Fläche klären

Messkamera

Luftbild mit 1,0 bis 1,5 cm je Bildpunkt

Laserscanner

Misst durch das Kronendach bis auf den Boden

Multispektral

Aufnahme jenseits des sichtbaren Lichts

Ein Durchgang

Alle drei Sensoren über derselben Fläche

Mehr Details zur Auswertung

Erst in einer Auflösung von 1,0 bis 1,5 cm je Bildpunkt lassen sich Kronen sicher abgrenzen und Nadel von Laub unterscheiden. Die Multispektralaufnahme zeigt Unterschiede in der Vitalität, die im normalen Luftbild nicht zu sehen sind.

Befliegung und Auswertung liegen in einer Hand. Wir betreiben eigene Auswertungsumgebungen für Forstdaten und trainieren darin seit 2024 eigene Erkennungsmodelle, unter anderem für Tanne, Windwurf und Wipfelbruch.

Wie belastbar sind die Zahlen, und wer steht dafür gerade?

Aus einem eigenen Testbestand in Oberösterreich, 35,4 Hektar, Laserscan vom 17. August 2026: 10.720 Bäume erkannt, 303 je Hektar, 21,8 m mittlere Höhe, 31,2 cm mittlerer Brusthöhendurchmesser, 310,8 Festmeter je Hektar. Wir sind Messtechniker und Standortkundler, keine Forsteinrichter: Die Messung verantworten wir, Vorratsbewertung und waldbauliche Empfehlung zeichnen wir gemeinsam mit einem Forstsachverständigen.

  • Jeder Baum trägt seinen eigenen Anpassungsfehler
  • Gegengerechnet: Die Durchmesserverteilung trifft die Gesamtgrundfläche auf 0,1 Prozent
Pilotfläche besprechen
10.720Bäume erkannt und verortet4.485 davon am Stamm vermessen
91 %Trefferquote Tanne gegen Fichtenachgewiesen an 460 Referenzbäumen
Mehr Details zur Nachprüfbarkeit

Sie müssen uns nicht glauben. Wir fliegen zuerst eine repräsentative Teilfläche in voller Tiefe, einschließlich der Kontrollbäume im Gelände. Das fertige Baumkataster halten Sie gegen Ihre eigenen Probekreise, erst danach wird über die Gesamtfläche entschieden.

Befliegung, Auswertung und Genauigkeitsnachweis legen wir auf Anfrage offen, zum Beispiel für die Akte eines Forstsachverständigen.

Weitere Fragen

Bekommen wir wirklich für jeden Baum einen Stammdurchmesser?

Höhe, Krone und Standort bekommen wir für jeden erkannten Baum. Der Stammdurchmesser verlangt, dass der Laser den Stamm selbst erreicht – in dichten, mehrschichtigen Beständen gelingt das seltener als im gepflegten Altbestand. Im Kataster ist für jeden einzelnen Baum ausgewiesen, ob sein Durchmesser gemessen wurde und mit welcher Genauigkeit. Den erreichten Anteil weisen wir in jedem Projekt aus.

Können Sie die einzelnen Baumarten unterscheiden?

Nadel gegen Laub ja, flächendeckend und zuverlässig; dieses Verfahren setzen wir seit 2024 produktiv ein. Eine automatische Trennung einzelner Arten haben wir bisher nur für Tanne gegen Fichte nachgewiesen: 91 Prozent Trefferquote an 460 Referenzbäumen. Bis dahin wird die Baumart je Bestand vorgegeben – bei gleichartigen Beständen die übliche Praxis, bei stark gemischten eine echte Einschränkung.

Wann im Jahr muss geflogen werden?

Der Laserscan gelingt auch im belaubten Zustand. Eine rein photogrammetrische Auswertung braucht dagegen den unbelaubten Bestand. Für einen ersten Durchgang mit Artenansprache liegt das Fenster zwischen Mai und September. Ein Winterflug liefert Struktur und Höhe, aber keine verlässliche Laubbaumart.

Was kostet eine Waldinventur mit Drohne?

Der Preis hängt an Flächengröße, Zuschnitt, Lage und der gewünschten Informationstiefe. Nach Ihrer Anfrage melden wir uns innerhalb eines Werktages und nennen einen Richtpreis für Ihre Fläche. Eine Pilotfläche wird bei Beauftragung voll angerechnet.

Gibt es eine Mindestfläche?

Nein. Eine Mindestfläche gibt es nicht – auch wenige Hektar sind möglich. Gerade für kleinere Flächen lohnt sich der Einstieg über eine Pilotfläche, die bei Beauftragung angerechnet wird.

Welche Daten bekomme ich?

Das Baumkataster mit Standort, Höhe, Stammdurchmesser, Kronendurchmesser, Volumen und Grundfläche je Baum als Tabelle, dazu Karten und Bericht. Geländemodell, Orthofoto und Punktwolke kommen als XLSX, GeoJSON, GeoTIFF und LAS in einem eigenen Datenraum, bereit für Ihr Forst-GIS.

Kann ich die Entwicklung meines Waldes über die Jahre verfolgen?

Ja. Eine Wiederholungsbefliegung nach zwei oder fünf Jahren zeigt baumgenau, was dazugekommen und was ausgefallen ist. Flugplanung und Geländemodell liegen dann bereits vor. Das kann eine Stichprobe grundsätzlich nicht leisten.

Ersetzt die Befliegung den Forst­sach­verständigen?

Nein. Wir liefern die Messgrundlage, die Bewertung bleibt beim Forstsachverständigen und sein Name steht auf dem Gutachten. Für Waldbewertung, Erbteilung, Sturm- und Käferschaden oder Förderantrag bekommt er statt einer Hochrechnung aus Probekreisen jeden Baum mit Standort, Höhe, Stammdurchmesser und ausgewiesenem Fehler.

Wissen, was wirklich auf Ihrer Fläche steht.

Nennen Sie uns Fläche und Anlass. Wir melden uns innerhalb eines Werktages mit einer Einschätzung, welche Informationstiefe passt, samt Richtpreis. Unverbindlich.

Prüfen Sie uns auf einer kleinen Fläche, bevor Sie die große vergeben

Wir fliegen eine repräsentative Teilfläche in voller Tiefe, einschließlich der Kontrollbäume im Gelände. Sie bekommen das fertige Baumkataster in die Hand und können es gegen Ihre eigenen Probekreise halten, bevor über die Gesamtfläche entschieden wird. Bei Beauftragung wird die Pilotfläche voll angerechnet. Auch für kleine Waldflächen ist das möglich – eine Untergrenze gibt es bei uns nicht.

Der Grund ist einfach: Wir behaupten Genauigkeiten, die man nachprüfen können soll. Ein Auftrag über eine große Fläche, den vorher niemand gegengerechnet hat, ist für beide Seiten ein Risiko.

Was nach Ihrer Anfrage passiert: Wir melden uns innerhalb eines Werktages, klären am Telefon Flächengröße, Lage und Zweck – und Sie bekommen eine Einschätzung, welche Informationstiefe passt, samt Richtpreis. Ohne Verpflichtung und ohne Verkaufsdruck.

Vitalitaetskarte eines zusammenhaengenden Waldgebiets von 200 Hektar, gruen gesund bis rot kritisch