Jeder Baum statt zwei Prozent Stichprobe – damit Sie wissen, was Ihr Wald wirklich trägt, bevor Sie verkaufen, übergeben oder einschlagen.












Das trägt, solange der Wald gleichförmig ist, und wird ungenau, sobald er es nicht ist. Jede Lücke, jeder Vorbau, jede Mischung und jede Schadfläche verschwindet im Mittelwert. Wer auf dieser Grundlage einen Hieb plant, einen Betrieb bewertet oder einen Preis verhandelt, rechnet mit einer Zahl, die niemand nachprüfen kann.
Wir befliegen die gesamte Fläche mit Messkamera, Laserscanner und Multispektralkamera und liefern jeden einzelnen Baum. Jede spätere Frage – nach einer Abteilung, einem Hang, einem Schadereignis – wird danach am vorhandenen Datensatz beantwortet, ohne neue Feldarbeit.
100 Prozent der Fläche werden erfasst, jeder Baum einzeln verortet und vermessen. Keine Hochrechnung, kein Mittelwert, der Ungleichförmigkeit verdeckt.
Ein Datensatz, der einmal existiert, lässt sich beliebig oft neu befragen. Wer eine einzelne Abteilung genauer wissen will, muss nicht noch einmal ins Gelände.
Eine Wiederholungsbefliegung nach zwei oder fünf Jahren macht Zuwachs, Ausfall und Veränderung je Baum sichtbar. Das kann eine Stichprobe grundsätzlich nicht leisten.
Befliegung mit drei Sensoren
Messkamera, Laserscanner und Multispektralkamera über derselben Fläche, in einem Durchgang. Der Laser findet die Lücken im Kronendach und misst bis auf den Waldboden durch – erst dadurch entsteht eine echte Baumhöhe statt einer geschätzten.
Auswertung im eigenen Haus
Wir betreiben eigene Auswertungsumgebungen für Forstdaten und trainieren darin seit 2024 eigene Erkennungsmodelle, unter anderem für Tanne, Windwurf und Wipfelbruch.
Baumkataster, Karten und Bericht
Je Baum Standort, Höhe, Stammdurchmesser, Kronendurchmesser, Volumen und Grundfläche – als Tabelle, als Karte und als Bericht. Jeder Baum trägt seinen eigenen Anpassungsfehler, Sie sehen also, wie sicher der Wert ist.
Übergabe und gemeinsamer Abgleich
Sie bekommen das Ergebnis in einem eigenen Datenraum und können es gegen Ihre vorhandenen Probekreise halten. Erst danach wird über die Gesamtfläche entschieden.
Woran Sie das im Ergebnis erkennen:
Was aus einem Flugtag entsteht:
Antwort in einem Werktag – mit Richtpreis für Ihre Fläche. Unverbindlich.
Höhe, Krone und Standort bekommen wir für jeden erkannten Baum. Der Stammdurchmesser verlangt, dass der Laser den Stamm selbst erreicht – in dichten, mehrschichtigen Beständen gelingt das seltener als im gepflegten Altbestand. Im Kataster ist für jeden einzelnen Baum ausgewiesen, ob sein Durchmesser gemessen wurde und mit welcher Genauigkeit. Den erreichten Anteil weisen wir in jedem Projekt aus.
Nadel gegen Laub ja, flächendeckend und zuverlässig; dieses Verfahren setzen wir seit 2024 produktiv ein. Eine automatische Trennung einzelner Arten haben wir bisher nur für Tanne gegen Fichte nachgewiesen: 91 Prozent Trefferquote an 460 Referenzbäumen. Bis dahin wird die Baumart je Bestand vorgegeben – bei gleichartigen Beständen die übliche Praxis, bei stark gemischten eine echte Einschränkung.
Der Laserscan gelingt auch im belaubten Zustand. Eine rein photogrammetrische Auswertung braucht dagegen den unbelaubten Bestand. Für einen ersten Durchgang mit Artenansprache liegt das Fenster zwischen Mai und September. Ein Winterflug liefert Struktur und Höhe, aber keine verlässliche Laubbaumart.
Aus einem eigenen Testbestand in Oberösterreich, 35,4 Hektar, Laserscan vom 17. August 2026: 10.720 Bäume erkannt, 303 je Hektar, 21,8 m mittlere Höhe, 31,2 cm mittlerer Brusthöhendurchmesser, 310,8 Festmeter je Hektar. Wir sind Messtechniker und Standortkundler, keine Forsteinrichter: Die Messung verantworten wir, Vorratsbewertung und waldbauliche Empfehlung zeichnen wir gemeinsam mit einem Forstsachverständigen.
Wir fliegen eine repräsentative Teilfläche in voller Tiefe, einschließlich der Kontrollbäume im Gelände. Sie bekommen das fertige Baumkataster in die Hand und können es gegen Ihre eigenen Probekreise halten, bevor über die Gesamtfläche entschieden wird. Bei Beauftragung wird die Pilotfläche voll angerechnet.
Der Grund ist einfach: Wir behaupten Genauigkeiten, die man nachprüfen können soll. Ein Auftrag über eine große Fläche, den vorher niemand gegengerechnet hat, ist für beide Seiten ein Risiko.
Was nach Ihrer Anfrage passiert: Wir melden uns innerhalb eines Werktages, klären am Telefon Flächengröße, Lage und Zweck – und Sie bekommen eine Einschätzung, welche Informationstiefe passt, samt Richtpreis. Ohne Verpflichtung und ohne Verkaufsdruck.