Wie läuft eine Wildbestandszählung mit der Drohne ab?
Die Drohne fliegt Ihr Revier in festen Bahnen ab und erfasst jede Wärmequelle. Eine KI erkennt die Tiere in den Bildern, bei Bedarf bestätigt ein Zoom-Nachflug die Art. Jede Feststellung wird mit Koordinaten festgehalten.
- Auch Tiere in Deckung werden über die Wärmesignatur sichtbar
- Auswertung gemeinsam mit zertifizierten Wildbiologen
1. Planung
Reviergrenzen, Zielarten und Flugfenster werden vorab festgelegt
2. Befliegung
Überlappende Bahnen mit Wärmebildkamera, ruhig und in großer Höhe
3. Auswertung
KI-Detektion der Tiere, Ansprache der Art, Prüfung durch Fachleute
4. Ergebnis
Zahlen je Wildart, Karte mit Fundpunkten, Bericht zum Weitergeben
Mehr Details zur Technik
Geflogen wird mit Wärmebild- und Zoomkamera an einer Vermessungsdrohne. Die Wärmebildkamera findet die Tiere, die Zoomoptik erlaubt die sichere Ansprache der Art aus großer Höhe, ohne das Wild zu beunruhigen. Nur Wärmebild allein reicht für eine belastbare Unterscheidung der Arten nicht aus.
Erfasst werden unter anderem Reh-, Rot-, Dam- und Schwarzwild sowie Hasen und Füchse, je nach Flugprofil und Sensorik. Die KI-Detektion beschleunigt die Auswertung der vielen tausend Aufnahmen erheblich, die fachliche Beurteilung bleibt beim Menschen.
















