Dürrekartierung per Drohne

Trockenstress erkennen, Bodenzonen verstehen und Betriebsmittel gezielt einsetzen.

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Dürrekartierung aus der Praxis

Was Ihr Feld bei Trockenheit wirklich zeigt

Wenn Wasser knapp wird, werden Unterschiede im Bestand besonders deutlich. Genau diesen Moment nutzen wir, um schwache Teilflächen, stabile Zonen und mögliche Ursachen sichtbar zu machen.

Mit Drohnenaufnahmen und Vegetationsindizes entsteht eine verständliche Grundlage für Aussaat, Düngung, Bodenproben und Bodenverbesserung. Nicht als isoliertes Bild, sondern als nutzbare Entscheidungshilfe für die Bewirtschaftung.

Der Nutzen in drei Punkten

01

Boden­zonen sichtbar machen

Sie sehen, welche Bereiche stabil bleiben und welche Zonen bei Trockenheit zuerst reagieren.

02

Boden­proben besser planen

Proben werden dort gezogen, wo sich die Fläche wirklich unterscheidet. Das macht Ergebnisse aussagekräftiger.

03

Betriebsmittel gezielter einsetzen

Saatgut, Dünger und Bodenverbesserung werden dort geplant, wo der Boden das Potenzial auch tragen kann.

Dürrekartierung per Drohne: Vegetationsindex zeigt Trockenstress und Wasserspeicherfähigkeit auf einer landwirtschaftlichen Fläche.

Aus Trocken­stress wird eine nutzbare Karte

Die Auswertung bleibt nicht bei einer bunten Darstellung stehen. Wir übersetzen die Muster in verständliche Zonen und zeigen, was daraus für Ihre Bewirtschaftung folgt.

  • Bodenzonen erkennen, die die Natur bereits geformt hat
  • Wasserspeicherfähigkeit und Ertragspotenzial besser einordnen
  • Folgeschritte für Bodenproben, Aussaat oder Düngung ableiten
Was passiert danach?

Die Karte wird zur Entscheidungsgrundlage

Sie sehen nicht nur, wo es trocken ist. Sie erkennen, welche Zonen für die nächste Entscheidung getrennt betrachtet werden sollten.

Boden­proben

zonengenau statt pauschal ziehen.

Aussaat

nach Potenzial und Speicherfähigkeit planen.

Düngung

Aufwand dorthin lenken, wo Wirkung möglich ist.

Boden­pflege

Problemzonen gezielter bearbeiten.

Vergleich aus Vegetationsindex und Zonierung als Grundlage für Aussaatkarten, Düngekarten und Bodenprobenplanung.
Was bringt mir diese Karte?

Gezielt investieren statt flächendeckend streuen

Wenn eine Zone nur begrenztes Ertragspotenzial hat, bringt zusätzlicher Aufwand dort oft wenig. Die Karte hilft, Saatgut, Dünger und Bodenpflege dort einzusetzen, wo der Boden das Potenzial auch tragen kann.

So läuft die Dürrekartierung ab

01

Fläche senden

Sie schicken Schlaggrenzen, Standort oder eine kurze Beschreibung der Fläche.

02

Drohnenflug planen

Wir prüfen Wetter, Bestand und Zeitpunkt und erfassen die Fläche passend zur Fragestellung.

03

Karte erhalten

Sie bekommen eine verständliche Auswertung und auf Wunsch Daten für weitere Anwendungen.

Häufige Fragen zur Dürrekartierung

Was zeigt mir die Karte konkret?

Sie zeigt, welche Zonen auf Trockenstress unterschiedlich reagieren und wo der Boden genauer betrachtet werden sollte.

Was mache ich danach damit?

Die Karte ist Grundlage für zonengenaue Bodenproben, Aussaatplanung, angepasste Düngung und gezielte Bodenverbesserung.

Warum gerade in trockenen Phasen?

Trockenheit macht Unterschiede sichtbar, die bei normalen Bedingungen oft verborgen bleiben. Genau deshalb ist der Zeitpunkt wertvoll.

Brauche ich eigene Technik?

Nein. Eine Flächenangabe reicht für den Start. Flug, Auswertung und verständliche Aufbereitung übernehmen wir.

Misst die Drohne die Bodenfeuchte?

Nein. Die Aufnahme misst das Licht, das der Pflanzenbestand zurückwirft, und damit seinen Zustand. Auf den Boden schließen wir aus dem Muster, das sich bei Trockenheit zeigt. Die Karte zeigt also, wo sich Zonen unterscheiden. Warum, klärt die Bodenprobe.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Befliegung?

In einer Trockenphase, wenn der Bestand sichtbar unterschiedlich reagiert. Das Zeitfenster ist eng, denn ein durchdringender Regen gleicht die Unterschiede wieder aus. Deshalb prüfen wir vor dem Flug Wetter, Bestand und Zeitpunkt und melden uns, sobald die Bedingungen passen.

Gilt die Karte nur für dieses eine Jahr?

Nein. Die Muster gehen auf Bodenart, Humusgehalt und durchwurzelbare Tiefe zurück, und die ändern sich kaum. Darum bleiben die Zonen über Jahre weitgehend stabil, und eine Aufnahme aus einem trockenen Jahr beschreibt eine dauerhafte Eigenschaft Ihrer Fläche.

Kann ich die Zonen in meinem Farm-Management-System nutzen?

Ja. Neben der verständlichen Karte erhalten Sie auf Wunsch die Zonen als Daten, etwa als Shapefile. Damit lassen sie sich in gängige Farm-Management-Systeme übernehmen oder als Grundlage für Applikationskarten verwenden.

Was unterscheidet die Dürre­kartierung vom Vegetations­check?

Der Vegetationscheck zeigt den aktuellen Zustand des Bestandes während der Saison, etwa für Düngung oder Pflanzenschutz. Die Dürrekartierung nutzt gezielt eine Trockenphase, um dauerhafte Bodenzonen sichtbar zu machen, als Grundlage für Bodenproben, Aussaat und Bodenverbesserung.

Wer ordnet die Ergebnisse fachlich ein?

Hinter BLICKWINKEL steht ein allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Feldbau und Bodenschutz. Die Karte wird deshalb nicht nur gerechnet, sondern aus Sicht von Boden und Bewirtschaftung eingeordnet, mit konkreten Folgeschritten für Ihre Fläche.

Zum Weiterlesen: Warum Trockenheit die Unterschiede im Boden überhaupt sichtbar macht, was eine Aufnahme aus der Luft misst und wo die Aussagekraft endet, steht im Fachartikel Trockenstress im Bestand: Was die Muster über Ihren Boden verraten.

Jetzt prüfen, wo Ihr Feld Reserven hat

Nutzen Sie die aktuelle Situation für Ihre Planung, bevor der nächste Regen die entscheidenden Unterschiede wieder verdeckt.

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Schlag, Standort und Kultur genügen für den Start. Wir melden uns persönlich mit einer Einschätzung zum passenden Zeitpunkt.

Wir melden uns persönlich, in der Regel innerhalb von 24 Stunden.