Stichprobe oder Vollerhebung: Was ist genauer?
Eine Stichprobeninventur misst zwei bis fünf Prozent der Fläche und rechnet den Rest hoch. Die Befliegung erfasst die ganze Fläche, jeder Baum wird einzeln verortet und vermessen. Der Unterschied wird dort groß, wo der Wald nicht gleichförmig ist.
- Lücken, Vorbauten, Mischungen und Schadflächen bleiben sichtbar
- Ihre Probekreise bleiben wertvoll: als Gegenprobe zum Baumkataster
Mehr Details zum Vergleich
Die Stichprobe trägt, solange der Wald gleichförmig ist. Jede Lücke, jeder Vorbau und jede Mischung verschwindet aber im Mittelwert. Wer darauf einen Hieb plant, den Waldwert ermitteln lässt oder einen Preis verhandelt, rechnet mit einer Zahl, die niemand nachprüfen kann.
Ein Datensatz aus der Befliegung lässt sich dagegen beliebig oft neu befragen. Wer später eine einzelne Abteilung genauer wissen will, muss nicht noch einmal ins Gelände.


















